Heldburg
Die Kleinstadt Heldburg, mit ihren verträumten Gassen, Plätzen und Strassen ist geprägt von reich verzierten Bürgerhäusern mit fränkischem Fachwerk. Namen wie Roßmarkt, Schuhmarkt, Salzmarkt, Ledergasse oder Ochsenmauer erinnern an ein reges Markttreiben in den alten Stadtmauern. Noch immer spenden die fünf Laufbrunnen der Stadt erfrischendes Quellwasser, das durch Rohrleitungen aus der entlegenen Flur zugeleitet wird. Große Teile der Stadtmauer und fünf ihrer Türme sind noch intakt; am Unteren Tor sind noch die Steinangeln für das Tor und die Pfalz für das Gatter zu erkennen.

Vor blumengeschmückten Häusern findet man hier und da noch eine funktionierende Wasserpumpe. Von groben Eingriffen in natürlichen Gegebenheiten verschont geblieben, beeindruckt das Heldburger Unterland als eine Idylle von Architektur und Landschaft in schönster Harmonie. Von weitem schon ist das Wahrzeichen der Stadt, die Veste Heldburg, sichtbar. Auf einem 403 m über dem Meeresspiegel gelegenen, bewaldeten Phonolitfelsen lädt die spätmittelalterliche Burganlage, auch "Fränkische Leuchte" genannt, zu einem Besuch ein. 

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Die wundervolle Landschaft und reizvolle Naherholungsplätze in waldreicher Umgebung laden zum Wandern ein.